Sichtbarkeit in KI-Modellen für Agenturen
Wer eine Agentur sucht, fragt heute oft direkt: „Welche Digitalagentur in meiner Region kann Websites und Kampagnen?" Die KI nennt drei bis fünf Namen. Wer nicht dabei ist, wird nicht angefragt – unabhängig davon, wie gut die Arbeit ist.
Genannt werden meist Agenturen mit klar beschriebenen Leistungen, nachvollziehbaren Projekten und Fachbeiträgen, auf die sich ein Modell stützen kann. Preisträgerlisten und Branchenverzeichnisse wirken stark – oft stärker als die eigene Website.
Das Unangenehme daran: Agenturen verkaufen Sichtbarkeit. Wenn ein Interessent prüft, ob die Agentur selbst in KI-Antworten vorkommt, ist ein leeres Ergebnis ein Argument gegen sie. Wir haben das in eigenen Messreihen mehrfach gesehen – Agenturen mit hervorragender Arbeit, die in keiner einzigen Antwort genannt wurden.
So fragen Kunden wirklich
Fragetypen aus unseren eigenen Messreihen, generisch umformuliert – Firmen-, Orts- und Produktnamen sind entfernt.
- „Welche Digitalagentur in meiner Region baut Websites für den Mittelstand?"
- „Wer kann Markenauftritt und Website aus einer Hand?"
- „Welche Agentur betreut laufend Social Media für B2B-Unternehmen?"
- „Wer macht SEO für erklärungsbedürftige Produkte?"
- „Welche Agentur kennt sich mit Shopsystemen aus?"
- „Wer entwickelt ein Corporate Design für ein Familienunternehmen?"
- „Welche PR-Agentur hat Erfahrung mit Fachmedien?"
- „Wer übernimmt Kampagnenplanung inklusive Mediabudget?"
- „Welche Agentur arbeitet mit festen Ansprechpartnern statt wechselnden Teams?"
- „Wer kann Website und Suchmaschinenoptimierung zusammen betreuen?"
Was meist fehlt
- Projekte ohne beschreibbaren Inhalt
Referenzen bestehen oft aus Bildstrecken mit Kundennamen. Ein KI-System liest daraus nicht, welche Aufgabe gelöst wurde. Drei Sätze zu Ausgangslage, Vorgehen und Ergebnis machen ein Projekt zitierfähig – auch ohne den Kunden zu nennen.
- Leistungen in Agentursprache
„Brand Experience" oder „360-Grad-Kommunikation" sind für Modelle bedeutungsarm. Kunden fragen nach Website, Logo, Social Media, Kampagne. Wer diese Wörter nicht auf der Seite hat, wird bei diesen Fragen nicht gefunden.
- Keine Fachbeiträge mit eigenem Standpunkt
KI-Systeme stützen sich gern auf Quellen, die eine Frage klar beantworten. Ein Beitrag mit belegter Aussage wird häufiger herangezogen als zehn Beiträge im Ratgeberton.
- Keine Einordnung der eigenen Größe und Arbeitsweise
Ob fünf oder fünfzig Leute, ob fester Ansprechpartner, ob Branchenschwerpunkt – das sind genau die Kriterien, nach denen ein Modell auswählt. Steht es nirgends, fällt die Agentur bei präzisen Fragen heraus.
Wie wir mit Ihnen arbeiten
- Wo steht Ihre Agentur heute?
Wir fragen vier KI-Systeme nach Agenturen in Ihrem Feld – ohne Ihren Namen zu nennen. Sie sehen, wer stattdessen genannt wird und warum.
- Bausteine für Ihre Website
Strukturierte Daten, llms.txt, zitierfähige Projektbeschreibungen. Oft reicht das schon, weil die Substanz vorhanden ist.
- Bestehende Website überarbeiten
Wir übersetzen Agentursprache in die Wörter, mit denen Kunden fragen – ohne Ihren Auftritt zu verwässern.
- Neue Website
Wenn der Auftritt technisch oder inhaltlich nicht mehr trägt, bauen wir ihn neu – von Grund auf für KI-Sichtbarkeit.
- Laufende Betreuung
Wöchentliche Messung und Nachbesserung. Bei Agenturen besonders sinnvoll, weil sich das Wettbewerbsfeld schnell bewegt.
Für Agenturen, die GEO selbst anbieten wollen
Sie können die Messung für Ihre eigenen Kunden übernehmen: eigener Zugang, mehrere Kundenmarken nebeneinander, Berichte unter Ihrem Namen.
Wenn Sie die Umsetzung lieber abgeben, arbeiten wir im Hintergrund und Sie bleiben der Ansprechpartner Ihres Kunden. Was davon besser passt, klären wir in einem Gespräch.
Messsystem ansehenFragen
- Wir machen selbst SEO. Brauchen wir GEO überhaupt?
- SEO bringt Sie in eine Ergebnisliste, GEO in eine Antwort. Eine KI-Antwort nennt drei bis fünf Anbieter, eine zweite Seite gibt es nicht. Gute SEO-Arbeit hilft dabei, reicht aber nicht: Modelle bewerten anders als Suchmaschinen.
- Können wir GEO für unsere eigenen Kunden anbieten?
- Ja. Viele Agenturen nutzen unser Messsystem selbst und liefern die Berichte unter eigenem Namen aus. Wer die Umsetzung lieber abgibt, arbeitet mit uns im Hintergrund zusammen. Beides ist möglich.
- Dürfen wir die Messergebnisse unseren Kunden zeigen?
- Ja. Der Bericht ist dafür gemacht, im Kundengespräch zu bestehen: nachvollziehbare Methodik, belegte Zahlen, keine Wertungen ohne Grundlage.
- Was kostet das?
- Umfang und Ausgangslage unterscheiden sich stark, deshalb besprechen wir den Preis im Erstgespräch. Der GEO-Check vorab ist kostenlos und zeigt in Sekunden, ob KI-Systeme Ihre Seite überhaupt lesen dürfen.
Regionen, in denen diese Branche stark ist
Wo stehen Sie in Agenturen?
Der GEO-Check dauert Sekunden und kostet nichts. Für das vollständige Bild messen wir vier KI-Systeme gegen genau diese Fragen.