Sichtbarkeit in KI-Modellen für Industrieunternehmen
Im Industriegeschäft beginnt die Lieferantensuche selten beim Anruf. Ein Einkäufer oder Konstrukteur fragt: „Welcher Hersteller fertigt Blechteile bis 8 mm in Kleinserie?" – und bekommt eine Handvoll Namen genannt. Wer nicht dabei ist, kommt in die Anfrage nicht hinein.
Genannt werden Unternehmen, deren Fertigungsverfahren, Werkstoffe, Toleranzen und Losgrößen als Text auf der Website stehen. Wer seine technischen Daten nur im PDF-Katalog führt, ist für ein Sprachmodell praktisch nicht vorhanden.
Dazu kommt ein Problem, das gerade den Mittelstand trifft: Viele Industriebetriebe haben jahrzehntelang über Messen, Empfehlungen und Bestandskunden verkauft. Die Website ist eine Visitenkarte. Für eine KI ist das zu wenig, um den Betrieb einem konkreten Bedarf zuzuordnen.
So fragen Kunden wirklich
Fragetypen aus unseren eigenen Messreihen, generisch umformuliert – Firmen-, Orts- und Produktnamen sind entfernt.
- „Welcher Hersteller fertigt Blechteile in Kleinserie nach Zeichnung?"
- „Wer kann Edelstahl schweißen und zertifiziert ausliefern?"
- „Welche Firma baut Sondermaschinen für die Lebensmittelverarbeitung?"
- „Wer fertigt Drehteile in kleinen Stückzahlen mit kurzer Lieferzeit?"
- „Welcher Zulieferer beherrscht Laserschneiden bis 20 mm?"
- „Wer kann Baugruppen montieren und direkt an den Kunden liefern?"
- „Welche Firma übernimmt Lohnfertigung mit eigener Konstruktion?"
- „Wer liefert Ersatzteile für ältere Maschinen nach Muster?"
- „Welcher Hersteller hat Erfahrung mit Reinraumanforderungen?"
- „Wer kann Prototypen bauen und später in Serie gehen?"
- „Welches Unternehmen fertigt nach ISO 9001 und dokumentiert lückenlos?"
Was meist fehlt
- Technische Daten stecken im PDF
Kataloge und Datenblätter als PDF sind für Menschen gedacht. KI-Systeme lesen sie schlecht oder gar nicht. Werkstoffe, Abmessungen, Toleranzen und Verfahren gehören als Text auf die Seite – dann können sie zitiert werden.
- Keine Angabe zu Losgröße und Kapazität
Einkäufer fragen fast immer nach Stückzahl und Termin. Wer nirgends schreibt, ob er Einzelstück, Kleinserie oder Großserie kann, fällt bei genau diesen Fragen heraus – obwohl er die Aufgabe beherrscht.
- Zertifikate nur als Logo
ISO 9001, IATF, Schweißzertifikate: Als Bild in der Fußzeile sind sie unsichtbar. Als benannte Angabe mit Geltungsbereich werden sie zum Auswahlkriterium, auf das ein Modell zugreifen kann.
- Kein Bezug zwischen Verfahren und Anwendung
Eine Liste von Maschinen sagt nichts darüber, welches Problem damit gelöst wird. Wer den Bogen schlägt – „damit fertigen wir Gehäuse für Antriebstechnik" –, wird bei Anwendungsfragen genannt.
Wie wir mit Ihnen arbeiten
- Wo steht Ihr Unternehmen?
Wir stellen vier KI-Systemen die Fragen, die Ihre Einkäufer stellen – ohne Ihren Firmennamen. Sie sehen, welche Wettbewerber stattdessen genannt werden.
- Bausteine für Ihre Website
Technische Daten maschinenlesbar aufbereiten, strukturierte Daten, llms.txt. Der schnellste Weg, wenn die Inhalte vorhanden sind.
- Bestehende Website überarbeiten
Wir holen die Fertigungstiefe aus den PDFs in den Fließtext, ohne Ihre Unterlagen zu ersetzen.
- Neue Website
Wenn die Seite aus einer Zeit stammt, in der Google der einzige Weg war, bauen wir sie neu.
- Laufende Betreuung
Monatliche Messung und Pflege. Neue Verfahren, neue Maschinen, neue Werkstoffe gehören zeitnah auf die Seite, sonst veraltet das Profil.
Fragen
- Unsere Kunden kommen über Messen und Empfehlungen. Reicht das nicht?
- Es hat lange gereicht. Nur wechseln gerade die Ansprechpartner: Jüngere Einkäufer recherchieren zuerst digital und fragen zunehmend KI-Systeme. Wer dort nicht vorkommt, landet nicht auf der Anfrageliste – auch wenn der Betrieb seit vierzig Jahren gute Arbeit macht.
- Wir dürfen unsere Kunden nicht nennen. Geht das trotzdem?
- Ja. Für ein KI-System zählt die Art des Projekts, nicht der Name des Kunden: Bauteil, Werkstoff, Verfahren, Stückzahl, Besonderheit. Solche Beschreibungen sind zitierfähig und verletzen keine Geheimhaltung.
- Müssen wir unsere Preise offenlegen?
- Nein. Preise spielen in der Auswahl durch ein Modell kaum eine Rolle – Verfahren, Kapazität und Nachweise dagegen sehr.
- Was kostet das?
- Umfang und Ausgangslage unterscheiden sich stark, deshalb besprechen wir den Preis im Erstgespräch. Der GEO-Check vorab ist kostenlos.
Regionen, in denen diese Branche stark ist
Wo stehen Sie in der Industrie?
Der GEO-Check dauert Sekunden und kostet nichts. Für das vollständige Bild messen wir vier KI-Systeme gegen genau diese Fragen.